Radionuklidabzug - RNA

Radionuklidabzug für Arbeiten mit flüchtigen radioaktiven Stoffen

Der Radionuklidabzug ist eine spezielle Laboreinrichtung für das Arbeiten und den Umgang mit offenen radioaktiven Stoffen. Durch seine Bau- und Betriebsweise dient er dem Schutz der Beschäftigten gegen Inkorporation, Kontamination und äußere Strahlenexposition und ist nach DIN bauartzugelassen.

Die Abschirmung an den Seiten und der Rückwand sowie im Boden beträgt bis zu 50 mm Blei und kann bedienerseitig mit lokalen Abschirmungen oder einem stationären oder mobilen Strahlenschutzfenster erweitert werden.

Die dreiteilige Sicht- und Schutzscheibe ist horizontal und vertikal verschiebbar und  wird automatisch in die Ruheposition nach unten gefahren, wenn längere Zeit nicht gearbeitet wurde. Das zweistufige Filtersystem verhindert die Abgabe kontaminierter Partikel in die Umgebung und kann optional um eine Aktivkohl-/Schwebstofffilterkombination ergänzt werden. Bei Bedarf stehen für die Lagerung von aggressiven Chemikalien und Lösungsmitteln verschiedene Unterbauten, wie bspw. ein Säure-/Laugen-Schrank mit eigener Abluft, zur Auswahl. Durch seine geringe Bauhöhe und die als Teleskopschieber ausgelegte Sicht- und Schutzscheibe ist er auch für Labore mit niedriger Deckenhöhe geeignet.

Für das Arbeiten mit Ga-68 bieten wir eine spezielle Lösung an, welche die Beschichtung des Abzuggehäuses mit PE für den Umgang mit Salzsäure beinhaltet.

  • Abmessungen / Gewicht
  • Abschirmung / Material
  • Luft / Elektrik / Pneumatik
  • Ausrüstung
  • Optionen

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